Gert Weisskirchen 30 Jahre im Bundestag

Veröffentlicht am 27.11.2006 in Pressemitteilungen

SPD Rhein-Neckar gratulierte Gert Weisskirchen zu seinem 30-Jährigen
Bundestagsjubiläum

Sinsheim-Rohrbach. Die SPD Rhein-Neckar hat auf dem Kreisparteitag am Samstag, 25.11., in Sinsheim-Rohrbach ihrem Bundestagsabgeordneten Prof. Gert Weisskirchen zur 30-Jährigen Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag gratuliert. Bei der Bundestagswahl am 3. Oktober 1976 war Gert Weisskirchen über die Landesliste der SPD Baden-Württemberg gewählt worden.

Am 14. Dezember 1976 wurde dann der 8. Deutsche Bundestag eröffnet. Seither hat Weisskirchen viele Themenfelder im Parlament bearbeitet und dabei führende Positionen in der SPD-Fraktion: Anfangs war die Bildungspolitik Weisskirchens Steckenpferd. 1998 wurde er Sprecher für Kultur- und Medien seiner Fraktion. Seit 7 Jahren ist er Außenpolitischer Sprecher und hat in dieser Position die Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik seit der Wiedervereinigung mitgeprägt.

Ein Thema zog sich jedoch durch die drei Jahrzehnte Parlamentsarbeit: Die Unterstützung demokratischer Bewegungen und Menschenrechtsgruppen. In den 70er und 80er Jahren war dies der Kontakt zu den Bürgerrechtlern in der DDR und osteuropäischen Staaten wie Polen und der Tschechoslowakei. Heute ist dies vor allem die Unterstützung der noch jungen und teilweise labilen Demokratien in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Auf der Ebene der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) konnte Weisskirchen seit vielen Jahren in deren Parlamentarischen Versammlung führende Positionen begleiten und ist seit zwei Jahren Persönlicher Beauftragter des OSZE-Beauftragten im Kampf gegen den Antisemitismus.

Um dieses besondere Jubiläum zu würdigen, lässt die SPD Rhein-Neckar in der nun erschienenen 112. Ausgabe ihrer Parteizeitung "RheiNeckarianer" politische Weggefährten von Gert Weisskirchen zu Wort kommen. Unter ihnen der SPD-Parteivorsitzende Ministerpräsident Kurt Beck, der Fraktionsvorsitzende Peter Struck, sowie die Landtagsfraktions- und Landesvorsitzende Ute Vogt. Aber auch der ehemalige Bundesminister Erhard Eppler, einer der persönlichen Vorbilder Weisskirchens, und der Heidelberger Politologe Klaus von Beyme kommen zu Wort.

Weisskirchen dankte dem Kreisvorstand und den Parteitagsdelegierten für die Würdigung. Er wolle auch weiterhin einen engen Kontakt zur Parteibasis halten, und verwies dabei auf die derzeit laufende Debatte um die Gesundheitsreform, die auch Hauptthema des Kreisparteitages war.

 

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